Keine Todesstrafe für Übertritt zum Christentum in Ägypten
Der ägyptische Religionsminister Mahmoud Zakzouk wies laut der “Neuen Osnabrücker Zeitung” Meldungen zurück, nachdem er die Todes-Strafe für Moslems, die zum Christentum übergetreten sind, befürworte.
“Ich bin überhaupt nicht für die Todesstrafe wegen des Abfalls vom Islam”. Der Koran gibt keine Hinweise, die die Todesstrafe für einen Übertritt zum Christentum rechtfertigen könnten. Laut Zakzouk können in Ägypten Christen genau wie Moslems ihre Religion ungestört ausüben. Quelle: Radio Vatikan
In Ägypten sind gegenwärtig ca. 10 % der Bevölkerung christlich, die Mehrheit von ihnen sind koptische Christen. In der Realität stellt sich die Lage der Christen in Ägypten laut des koptisch-orthodoxen Bischofes für Deutschland wesentlich schwieriger dar (Interview vom 23. 01.07), u.a. werden Kopten oft Opfer von Schutzgelderpressungen durch radikale Moslems.