Trans-Afrika: Blog

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6. Oktober 2007

BILD-Sprech?

Abgelegt unter: Allgemein — Tags:, — Remo Nemitz @ 13:32

Habe ich gerade auf Bild Online gefunden:

Der Bild-Kommentar von Martin Lohmann (06.10.07) endet mit

Europa braucht Afrika. Afrika braucht Europa. Als Gott die Welt erschuf, gab er den Europäern die Uhr, den Afrikanern aber die Zeit. Nicht nur in diesem Sprichwort steckt Weisheit.

Mal abgesehen von dieser BILD-typischen verquasten Religiösität, was soll mir der Satz sagen? Afrikaner habe Zeit, benötigen aber jemanden, der sie reguliert? Weil sie es sonst nicht gebacken bekommen?

Aber Martin Lohmann will ja keine Klischees über Afrikaner konservieren…

5. Oktober 2007

Ausstellung in Berlin

Abgelegt unter: Allgemein, Bilder — Tags:, , , , , , , — Remo Nemitz @ 16:18

Mitte September wurde im Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin meine Ausstellung “Gesichter Afrikas“, in der ich u.a. zahlreiche großformatige Porträts zeige, eröffnet.

Schaut einfach mal in der Jägerstraße 67 -69 in 10117 Berlin/Mitte vorbei, ausserdem kann man sich vor der nächsten Afrikareise über mögliche Krankheits-Risiken in Afrika informieren.

bilder Afrika

4. Oktober 2007

Bushmänner / San

Abgelegt unter: Bilder, Völker — Tags:, , , , , , , , , — Remo Nemitz @ 16:54

Völker in Afrika - San/Buschmänner

Bushmen

Die San (früher oft Buschmänner genannt) sind die ersten Einwohner im südlichen Afrika. Die Zeitangaben über ihr erstes Auftreten in Afrika gehen weit auseinander und reichen von 10.000 bis 25.000 Jahren.

Sie lebten für Jahrtausende als Jäger und Sammler, bevor sie im 15. Jahrhundert von vorrückenden Bantu-Völkern und seit Mitte des 17. Jahrhunderts (Gründung von Kapstadt) von Europäern in immer lebensfeindlichere Regionen (z.B. die Kalahari) verdrängt wurden.

Gegenwärtig gibt es im südlichen Afrika (v.a. Botswana, Namibia, Südafrika und Angola) nur noch etwa 100.000 San und nur ein kleiner Bruchteil von ihnen verfolgt den traditionellen Lebensstil. Die meisten sind auf Farmen angestellt.

Obwohl das Volk kurz vor der Auslöschung steht, werden Zeichen ihrer Existenz noch lange überdauern. Über das gesamte südliche Afrika verstreut kann man ihre Felsmalereien und -gravuren finden.

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