Trans-Afrika: Blog

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21. Dezember 2007

Namibia-Ausstellung in Rathenow

Abgelegt unter: Allgemein, Namibia, Völker — Tags:, , , , , , , — Remo Nemitz @ 12:15

NamibiaAls Potsdamer möchte ich gerademal auf eine Ausstellung in der Region aufmerksam machen:

Deutsches Kapitel in Afrika Ausstellung / Kulturzentrum Rathenow beleuchtet Beziehung zu Namibia in einer sehenswerten Schau

Am 18. Januar beginnt in Rathenow, Brandenburg eine Länderschau über Namibia, die erstmals in der Region Berlin-Brandenburg zu sehen ist.

„Namibia und Deutschland – Aktuelle Aspekte einer besonderen Beziehung“, ist die Schau überschrieben. Deutschlands Beziehungen zu Namibia sind ja nicht wirklich einfach. Anfang des vergangenen Jahrhunderts hieß das Land noch „Südwestafrika“ und war eine Kolonie des deutschen Kaiserreiches, der Herero-Aufstand wurde niedergeschlagen und nach dem Ersten Weltkrieg war das Kapitel Afrika für Deutschland schon wieder beendet.

Die Kolonial-„Epoche“ spiegelt sich heute noch im Namibia – viele Städte sehen „deutsch“ aus, die deutsche Sprache hat einen besonderen Status. Auch während der langen südafrikanischen Herrschaft bis zur Unabhängigkeit des Staates im Jahr 1990 hatte Namibia einen besonderen Stellenwert in der deutschen Öffentlichkeit.

Die Wanderausstellung der Deutsch-Namibischen Gesellschaft reflektiert die besonderen Verbindungen zwischen Namibia und Deutschland, die seit über einem Jahrhundert bestehen. Es werden Menschen, Landschaften und Kulturen des Landes gezeigt. Die Besucher der Schau, die erfolgreich in vielen Städten gezeigt wurde, haben Gelegenheit sich über die namibische Sicht zu unterschiedlichsten Themen zu informieren.

Ausstellungseröffnung ist am 17. Januar 2008 um 18:00 Uhr und wird im Kulturzentrum Rathenow, Märkischer Platz 3 in 14712 Rathenow gezeigt.

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung

31. Oktober 2007

Wandern mit Massai

Abgelegt unter: Völker — Tags:, , , , , — Remo Nemitz @ 17:43

Auf spiegel.de werden heute verschiedene Tourismusprojekte der Massai vorgestellt.  Mit diesen Projekten soll versucht werden, etwas von der Konzentration der Touristen auf Serengeti, Kilimandscharo und Sansibar auf das Volk in Ostafrika zu lenken.

Vor allem im Norden von Tansania nehmen einheimische Führer ausländische Besucher mit in ihr Dorf und lassen sie am Alltag teilhaben. Aus eigener Erfahrung kann ich so einen Besuch bei Familien der Massai nur empfehlen.

21. Oktober 2007

Unruhen in Kongo-Kinshasa

Abgelegt unter: Allgemein, Politik, Völker — Tags:, , , , , , — Remo Nemitz @ 15:56

Am Samstagmorgen kam es in Nordost-Kongo an der Grenze zwischen Uganda und Kongo-Kinshasa erneut zu Kämpfen zwischen Hutu-Rebellen und Tutsi (Mai Mai-Milizen) unter der Führung von General Nkunda. Tausende Menschen flohen in Panik.
Nkunda hat seit ca. zwei Monaten die kongolesische Provinz Nord-Kivu unter Kontrolle. Er ist einer der Kommandeure im Osten Kongos, die sich weigern, Befehle aus Kinshasa anzunehmen und wird verdächtigt, mit Ruanda zusammenzuarbeiten. Er wird von der UN als gefährlicher Terrorist eingestuft und mit Internationalem Haftbefehl gesucht. Laut eigener Aussage will Nkunda Angehörige der Tutsi vor den Hutu (die nach dem Bürgerkrieg in Ruanda in den Kongo geflohen sind) schützen. Er beschuldigt die kongolesische Armee, zusammen mit den Hutu Anschläge auf ihn verübt zu haben. In den letzten Monaten flammten immer wieder Kämpfe zwischen Hutu und Tutsi auf.

Quelle: u.a. heute.de

4. Oktober 2007

Bushmänner / San

Abgelegt unter: Bilder, Völker — Tags:, , , , , , , , , — Remo Nemitz @ 16:54

Völker in Afrika - San/Buschmänner

Bushmen

Die San (früher oft Buschmänner genannt) sind die ersten Einwohner im südlichen Afrika. Die Zeitangaben über ihr erstes Auftreten in Afrika gehen weit auseinander und reichen von 10.000 bis 25.000 Jahren.

Sie lebten für Jahrtausende als Jäger und Sammler, bevor sie im 15. Jahrhundert von vorrückenden Bantu-Völkern und seit Mitte des 17. Jahrhunderts (Gründung von Kapstadt) von Europäern in immer lebensfeindlichere Regionen (z.B. die Kalahari) verdrängt wurden.

Gegenwärtig gibt es im südlichen Afrika (v.a. Botswana, Namibia, Südafrika und Angola) nur noch etwa 100.000 San und nur ein kleiner Bruchteil von ihnen verfolgt den traditionellen Lebensstil. Die meisten sind auf Farmen angestellt.

Obwohl das Volk kurz vor der Auslöschung steht, werden Zeichen ihrer Existenz noch lange überdauern. Über das gesamte südliche Afrika verstreut kann man ihre Felsmalereien und -gravuren finden.

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