Trans-Afrika: Blog

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14. Mai 2009

Autoverkauf in Kapstadt

Abgelegt unter: Allgemein, Südafrika, in eigener Sache — Tags:, , , , , , , — Remo Nemitz @ 16:30

 Mal in eigener Sache: Ein Freund verkauft einen Toyota Landcruiser, der in Kapstadt steht. Für jemanden, der länger im südlichen afrika unterwegs ist, sicher eine gute Idee!

Toyota Landcruiser 4WD Model BJ75 *Buschtaxi* ab 01.09.2009 in Kapstadt/Südafrika

Details: Bj. 1986, Farbe Rot, Motor: 3,4 L Diesel, Langstrecken Kilometerstand: ca. 320.000km (01.09.2009), Linkslenker, gepflegtes und gut gewartetes Fahrzeug, Vorbesitzer Deutsche und Schweizer, etwas Rost am Fahrwerk und am Aufbau (Kapstadt liegt am Meer!), die vorderen Türen haben unten Rostlöcher. Natürlich hat das Fahrzeug den einen oder anderen Kratzer und einige kleine Beulen. Fahrzeug ist mal aus Deutschland überland runter gekommen. Innen nur einfach ausgebaut mit einem Brett. Motor läuft sehr gut, kaum Ölverbrauch. Dieselverbrauch ab 12 Liter/100km (1 Liter ca. 0,55 Euro). Roadworthy (Tüv) Papier wird vor dem 01.09.2009 neu gemacht. Zulassung noch bezahlt bis 30.10.2009. Umschreibung problemlos.

Zubehör:

1. Extra hoher und starker Wagenheber Hi Lift (ca. 1000 Rand)
2. 2 Reserveräder + 2 zusätzliche Schläuche
3. 2 Reservekanister Diesel (20L) + 2 Reservekanister Plastik Wasser (10 +15 L)
4. Wassertank mit Schlauch (60 Liter) (ca. 700 Rand)
5. Dachgepäckträger (leicht, aus Alu) mit Leiter (sehr teuer!)
6. 2 Gasflaschenhalter
7. 2 Blattfedern als Reserve
8. 2 Kisten mit Ersatzteilen
9. Zusätzliches Lenkradschloss (ca. 300Rand)
10. Werkstatthandbücher org. Toyota (deutsch+englisch)
11. Starthilfekabel (neu)
12. Campingtisch einfach und einiges anderes Zeug
13. Anhängerkupplung ohne Elektrik

Verkaufspreis: 5.900 Euro (VB)

Kontakt: M. Kuhn unter     yuhmak (at) web.de

Kapstadt Auto

Cape Town car Landcruiser

Capetown Car Landcruiser

Afrika Foto Martin Münch

13. Juni 2008

Bild des Tages: Südafrika

Abgelegt unter: Allgemein, Bilder, Südafrika — Tags:, , , , , , — Remo Nemitz @ 10:23

Südafrika

Südafrika

21. Dezember 2007

Zuma kommt: Südafrika vor dem Untergang?

Abgelegt unter: Politik, Südafrika — Tags:, , , , — Remo Nemitz @ 15:34

Nach der Wahl von Zuma zum Parteichef des ANC in Südafrika malen verschiedene Teilzeit-Schwarzmaler und Vollzeit-Meckerer in einigen Afrika- und Südafrikaforen ja den Teufel bzw. den Untergang von Südafrika an die Wand.

Mir drängt sich der Eindruck auf, dass es bei einigen Forenschreibern garnicht um Südafrika an sich geht, sondern um die Marginalisierung der ehemaligen weissen Herrscherschicht der Apartheid. Der Tenor ist immer, dass damals (also in der Apartheid, das muss man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen…) alles besser war: heutzutage steigt die Kriminalität, Krankheiten breiten sich aus, Weisse werden rausgeekelt.  Zuma wird von diesen Kandidaten jetzt als Aufhänger genutzt, eine Simbabwisierung der Verhältnisse in Südafrika herbeizuphantasieren.

Eine angenehm unaufgeregte Analyse bietet dagegen die Welt vom 20.12.:

Südafrika ist uns Europäern ähnlicher, als viele glauben. Sein Wandel ähnelt jenem, den wir in Ostmitteleuropa nach dem Fall des Eisernen Vorhangs erlebten. Der Staatskommunismus brach zusammen, Marktwirtschaft und Demokratie bahnen sich seither ihren mühsamen Weg. Am Kap der Guten Hoffnung bedeutete dies die Ideologie der Apartheid, die den Zusammenbruch des Kalten Krieges nicht überlebte. Russland hatte seinen Gorbatschow, die Südafrikaner Nelson Mandela. Seither ist einige Zeit vergangen. Auf Gorbatschow folgte Jelzin, dann Putin. Mandela, zum Heiligen verklärt, überließ dem nüchternen Apparatschik Thabo Mbeki die Macht. Der verlor, besonders was seinen fahrlässigen Umgang mit der Geißel Aids als auch die moralische Dimension Simbabwes angeht, international stark an Ansehen. Im Innern warf man seinem wirtschaftsfreundlichen Flügel vor, die Interessen der Mehrheit der Schwarzen nicht genügend berücksichtigt zu haben. Wie eine historisch nachholende Wut hat sich nun Jacob Zuma nach vorne katapultiert. Natürlich ist hier viel linksromantisches wie auch rassistisches Ressentiment am Werk. Zuma klingt nach postkolonialem Rächer, wie man es aus anderen afrikanischen Ländern zur Genüge kennt.

Mehr in der Welt.

5. Dezember 2007

Südafrika will mit der WM 2010 Boom für ganz Afrika auslösen

Abgelegt unter: Allgemein, Politik, Südafrika — Tags:, , , — Remo Nemitz @ 22:02

Tradition und Kultur, Musik und Fußball: Südafrika will die Weltmeisterschaft 2010 als Werbekampagne für den gesamten Kontinent nutzen und mit den bereits in den vergangenen Jahren immer größer werdenden Einnahmen aus dem Tourismus-Sektor die Arbeitslosgkeit, Armut und Kriminalität am Kap der Guten Hoffnung erfolgreich bekämpfen.

“Wir tragen als WM-Gastgeber die Verantwortung für den ganzen Kontinent. Wie Deutschland bei der WM 2006 erwartet Afrika, und vor allem Südafrika, einen Wachstum der Wirtschaft, der Investitionen und des Tourismus. Das wird dazu führen, dass mehr Menschen in Afrika Arbeit finden”, erklärte Moeketsi Mosola, Geschäftsführer von South African Tourism. Mit den an die WM gekoppelten Einnahmen soll in den kommenden Jahren vor allem die Kluft zwischen Arm und Reich in Südafrika, das aufgrund des Zusammenlebens aller ethnischen Bevölkerungsgruppen auch Regenbogennation genannt wird, enorm verringert werden.

Mehr bei 11Freunde.de 

“Operation Vorschlaghammer” im Krüger Nationalpark (Südafrika)

Abgelegt unter: Südafrika — Tags:, , , , , , — Remo Nemitz @ 19:56

In einer gemeinsamen Aktion, der “Operation Vorschlaghammer” wollen Polizei und Parkverwaltung des Krüger Nationalparks hart gegen Raser und Personen, die ihr Fahrzeug verlassen, vorgehen. Die Parkregeln sollen mithilfe von Radarfallen, Straßenkontrollen und Alkoholtests nun rigoros durchgesetzt werden.

Der Krüger-Nationalpark ist einer der größten Touristenattraktionen in Südafrika, er wird pro Jahr von etwa einer Million Touristen besucht. Der Nationalpark ist das größte und bekannteste Wildschutzgebiet in Südafrika ist als wichtiger Lebensraum für viele Tiere ein Kernstück des grenzüberschreitenden Limpopo-Naturparks, der Schutzgebiete in Mosambik und Simbabwe einschließt.

Doch Besucher verhalten sich nicht immer entsprechend den Parkregeln. Die Höchstgeschwindigkeit liegt beispielsweise bei 60 km/h, diese wird jedoch oft von Touristen überschritten, die noch rechtzeitig vor 18.00 Uhr, wenn die Camps ihre Tore schließen, ankommen müssen. Wenn bei überhöhter Geschwindigkeit auf den Schotterpisten plötzlich Tiere auftauchen, wird es kritisch, immer wieder kommen Fahrzeuge von der Piste ab oder überschlagen sich. Bei einem Unfall am 29.11.2007 kamen 4 Österreicher und eine Deutsche ums Leben.

Ausserdem verlassen Urlauber immer wieder die Autos um beispielsweise Paviane zu füttern, zu fotografieren oder Abfall zu entsorgen ohne die Gefahr von Raubtieren zu beachten.

28. November 2007

Neues Afrika Reiseforum eröffnet

In eigener Sache: TransAfrika stellt Afrika Reiseforum online

Nachdem ich in der letzten Zeit zahlreiche positive Rückmeldungen zu meiner Seite TransAfrika bekam, habe ich mich entschlossen, für Afrika-Interessierte ein Reiseforum zur Verfügung zu stellen.

Im Afrika Forum ist es seit heute möglich, Informationen auszutauschen, Fragen zum Reisen in Afrika zu stellen und zu beantworten. Wie sich dieses Forum entwickeln wird, steht natürlich noch in den Sternen, aber wer weiß, vielleicht wird TransAfrika ja eines Tages zu einem Anlaufpunkt für alle, die eine Reise nach Afrika planen - ich würde mich natürlich darüber freuen, wenn sich eine rege Community entwickeln würde.

Viele Grüße

Remo

22. Oktober 2007

Südafrika ist Weltmeister

Abgelegt unter: Allgemein, Südafrika — Tags:, , , , , , , , — Remo Nemitz @ 09:47

Bei der Rugby-WM in Frankreich holte Südafrika mit einem 15:6 gegen England den Weltmeister-Titel. Dies ist für die “Springböcke” nach 1995 bei der WM in Südafrika bereits das zweite Mal.

Das Finale wurde vor 80.000 Besuchern (unter ihnen die Prinzen William und Harry sowie der südafrikanische Präsident Mbeki) im Pariser Stade de France ausgetragen, Hoffnungen auf ein großes Spiel wurden leider enttäuscht. Die Defensivabteilungen waren die bestimmenden Mannschaftsteile im Finale, erfolgreiche Versuche gab es im ganzen Spiel keine. Alle Punkte wurden durch Straftritte erzielt.

In Südafrika wird dieser Triumph natürlich als gutes Omen für die Fußball-WM 2010 in Südafrika gesehen.

16. Oktober 2007

Südafrika im Finale der Rugby WM

Abgelegt unter: Südafrika — Tags:, , , — Remo Nemitz @ 17:17

Südafrika steht nach einem ungefährdeten 37:13 Sieg gegen Argentinien im Finale der Rugby WM. Die Springböcke trafen bereits in der Vorrunde auf den Titelverteidiger England und gewannen deutlich 36:0. Damit ist Südafrika der klare Favorit für das Finale am Samstag, wobei gesagt werden muss, dass England in dieser Vorrundenbegegnung auf seinen Starkicker Jonny Wilkinson aufgrund einer Verletzung verzichten musste.

Im Halbfinale gegen Argentinien war Bryan Habana mit zwei Tries der Mann des Spiels.

14. Oktober 2007

Neue Grenzübergänge zwischen Namibia und Südafrika

Am 12. Oktober eröffneten die Präsidenten von Namibia, Südafrika und Botswana den Grenzübergang Mata Mata im Kgalagadi Transfrontier Nationalpark. Bisher war es nicht möglich, direkt vom Nationalpark nach Namibia und umgekehrt zu reisen, es musste ein Umweg über den weiter südlich gelegenen Übergang Rietfontein / Klein Menasse genommen werden.

Ausserdem wird am 16. Oktober eine neue Fähre über den Oranje zwischen Namibia und Südafrika in Betrieb genommen. Am neuen Grenzübergang Sendelingsdrift verbindet diese Fähre Ai-Ais in Namibia mit dem Richtersveld-Nationalpark in Südafrika.

Quelle: Allgemeine Zeitung

9. Oktober 2007

Eisberg vor Südafrika

Abgelegt unter: Allgemein, Südafrika — Tags:, , , — Remo Nemitz @ 19:25

Bisher waren die Pinguine ja die einzige Verbindung von Südafrika mit den kälteren Breitengraden - dies hat sich heute geändert:

Fischer haben 35 Seemeilen südöstlich von St. Francis einen 20 Meter hohen und 25 Meter langen Eisberg gesichtet. Eisberge waren in der bisherigen Geschichte von Südafrika ein extrem seltenes Phänomen, da warme Meeresströmungen bisher ein Vordringen der Eisberge in die Nähe Südafrikas verhindert haben. Der jetztige Eisberg könnte damit ein Hinweis auf die sich weltweit ändernden Klimaverhältnisse sein.
Nach der Sichtung durch die Fischer wurden alle Schiffe in der betreffenden Region gewarnt, ausserdem suchte die südafrikanische Luftwaffe nach dem Eisberg, konnte ihn aber bisher nicht orten.

Pinguine in Südafrika

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