Trans-Afrika: Blog

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7. April 2009

Weisse Wüste

Abgelegt unter: Reise, Ägypten — Tags:, , , , , , — Remo Nemitz @ 10:13

Die Oase Farafra befindet sich in West-Ägypten, in der Libyschen Wüste etwa auf halbem Weg zwischen Dakhla und Bahariya.

Farafra hat schätzungsweise 5000 Einwohnern (2002), vor allem lokale Beduinen. Teile des Dorfes weisen immer noch die traditionelle Architektur auf: einfache, glatte, unverputzte Mauern in Erdarben. Die Einwohner bemühen sich auch, die lokale Kultur zu erhalten. In der Nähe von Farafra liegen die heißen Quellen von Bir Setta und der El-Mufid-See.

Die wichtigste geografische Sehenswürdigkeit von Farafra ist die Weiße Wüste (auch bekannt als Sahara el Beyda). Die Weiße Wüste in Ägypten befindet sich 45 km nördlich von Farafra. Die Landschaft hat hier eine weiße, cremige Farbe, beeindruckend sind vor allem die massiven Formationen aus Kreide, die sich als Ergebnis von Sandstürmen gebildet haben.
Farafra ist ein typischer Ausgangsort für Exkursionen in die Weisse Wüste.

Tip: Weisse Wüste Reise – eine Reise mit Kamelen in die Weisse Wüste.

27. März 2009

Gilf Kebir

Abgelegt unter: Reise, Ägypten — Tags:, , , , — Remo Nemitz @ 22:26

Gilf Kebir (auch Gilf el Kebir oder Jilf al Kabir genannt) ist ein Plateau im abgelegenen Südwesten von Ägypten. Der Name kann als “Grosse Barriere” übersetzt werden. Das Kalk-und Sandstein-Plateau ist 7770 km² gross und erhebt sich etwa 300 m über die umliegende Wüste. Es ist bekannt für seine wilde Schönheit, Abgeschiedenheit, interessante Geologie und Felszeichnungen, die vor allem das ehemals reichlich vorhandene tierische Lebens darstellen, aber auch menschliche Abbildungen zeigen.

Kebira Krater
Im Gilf Kebir befindet sich der 950 m grosse Kebira Krater. Er ist etwa 50 Millionen Jahre alt und enstand durch einen Meteoritenenschlag.

Uweinat
Die Uweinat-Bergkette ganz im Süden des Plateaus verläuft zwischen Ägypten, Libyen und Sudan.

Fossile Flusstäler
Das Gebiet wird von Wadis (trockenen Flussbetten) durchlaufen. Dazu gehören: Wadi Akhdar, Wadi Bakht, Wadi Dayiq, Wadi Firaq, Wadi Gazayir, Wadi Maftuh, Wadi Mashi und das Wadi Wassa.

Ein Teil der Aufnahmen für “Der englische Patient” wurden im Gilf Kebir gedreht.
Gilf KebirDer Gilf Kebir ist besonders bekannt für seine prähistorischen Petroglyphen (Steinritzungen). Die wichtigsten Standorte sind:

Karkur Talh und Karkur Murr: einige östliche Täler der Uweinatberge enthalten eine der höchsten Konzentrationen von Felsmalereien in der ganzen Sahara.
Western Uweinat: unter riesigen Granitfelsen im westlichen Uweinat gibt es zahlreiche Felszeichnungen, besonders berühmt sind die Zeichnungen von Ain Doua.
Jebel Arkenu, Jebel Kissu und Yerguehda Hill: in den kleineren Granitmassiven um Uweinat gibt es viele kleinere Standorte mit Felszeichnungen.
Im Mogharet el Kantara im südlichen Gilf Kebir gibt es nur einen Standort mit Felskunst (in einer Höhle, die 1936 entdeckt wurde).
Im Wadi Sora im nordwestlichen Gilf Kebir befindet sich die “Höhle des Schwimmers”, die vom ungarischen Graf László Almásy (Der englische Patient) entdeckt wurde. In der Nähe gibt es viele weitere Felsbilder.
In der Nord-West-Hälfte des Gilf Kebir wurden abgesehen von Wadi Sora nur ein paar vereinzelte (sehr alte) Felsbilder entdeckt.
Im Januar 2003 wurde im westlichen Gilf Kebir ein wichtiger neuer Standort mit Felszeichnungen entdeckt (Foggini-Mestekawi-Höhle).

Der Schweizer Reiseveranstalter Aquaterra organisiert empfehlenswerte Reisen in den Gilf Kebir.

30. September 2008

GEO Sonderheft Namibia Botswana

Abgelegt unter: Allgemein, Namibia, Reise — Tags:, , , , — Remo Nemitz @ 18:52

Namibia BotswanaDas Reisemagazin GEO Special widmet sich Namibia und Botswana

Hamburg, 30. September 2008 – „I’m Hearing only Bad News from Radio Africa“, sang die Popband Latin Quarter Mitte der 1980er Jahre, als Meldungen über Kriege und Hungers-nöte auf dem Schwarzen Kontinent die Medien überschwemmten. Leider deprimieren schlechte Nachrichten von dort noch immer. Doch der Kontinent ist nicht selten Trauma und Traum zugleich. Und wenn es um Träume geht, so hört man meist von Ländern wie Namibia und Botswana. Den glück-lichen Ausnahmen, dem anderen Afrika. Dieses steht im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe von GEO Special.
Mit spannenden Reportagen und opulenten Bildstrecken entführt das Entdeckermagazin von GEO nach Namibia. Doppelt so groß wie die Bundesrepublik, aber von weniger Menschen bewohnt als Berlin, ist das Land das vielleicht einladendste Entree für Afrika-Neulinge überhaupt. Und auch das weniger entdeckte, an Diamanten und Naturjuwelen überreiche Botswana haben GEO-Special-Reporter bereist.

Um etwa die schwierige Neuverteilung von Land zu beschreiben, besuchten sie einen schwarzen Farmer am Rande der Kalahari. Dessen Lebenstraum von einer eigenen Farm ist wahr geworden, auch wenn sein Alltag ein mühevoller Kampf gegen Dürre und Vorurteile blieb. In Botswanas Hauptstadt Gaborone machten sich Reporter auf die Suche nach der bekanntesten Detektivin des Landes – Mma Ramotswe. Mehrere 100 000 Exemplare mit den Fällen der fiktiven Krimi-Heldin sind allein in Deutschland bereits verkauft worden. Grund genug für GEO Special, vor Ort nachzusehen, wie viel Wahrheit in den Büchern des Schriftstellers Alexander McCall Smith steckt. Und auch in Landschaften wie aus der Schöpfungsgeschichte führt das Heft: in Nationalparks wie Etosha, Makgadikgadi Pans und Namib Naukluft. Auch ins Okawango-Delta, das bis 2010 zum Herzstück des größten Schutzgebietes der Welt werden soll, oder in den namibischen Süden, den ein Autorengespann im Dachzeltjeep unter der Titelzeile „So weit! So gut!“ erkundete. Eine Reportage über Alltäglichkeiten und überraschende Begegnungen in der Einsamkeit. Genauso wie die Geschichte „Schlürfen, saufen, schlucken: Ein Tag am Wasserloch“, deren Hauptdarsteller Nashörner, Giraffen, Elefanten und Antilopen sind.

Besonderen Wert hat die Redaktion darauf gelegt, dass die neue Ausgabe auch neue Anregungen für die Reise gibt. Im Heft finden sich ausgewählte Empfehlungen zu Routen, Restaurants und „Ruhetage in Afrika“: Lodges von günstig bis exklusiv.

Das neue GEO Special über Namibia und Botswana kostet acht Euro und erscheint am 1. Oktober 2008.

28. November 2007

Neues Afrika Reiseforum eröffnet

Abgelegt unter: Allgemein, Marokko, Namibia, Reise, Südafrika, in eigener Sache, Ägypten — Tags:, , , , , , , — Remo Nemitz @ 22:46

In eigener Sache: TransAfrika stellt Afrika Reiseforum online

Nachdem ich in der letzten Zeit zahlreiche positive Rückmeldungen zu meiner Seite TransAfrika bekam, habe ich mich entschlossen, für Afrika-Interessierte ein Reiseforum zur Verfügung zu stellen.

Im Afrika Forum ist es seit heute möglich, Informationen auszutauschen, Fragen zum Reisen in Afrika zu stellen und zu beantworten. Wie sich dieses Forum entwickeln wird, steht natürlich noch in den Sternen, aber wer weiß, vielleicht wird TransAfrika ja eines Tages zu einem Anlaufpunkt für alle, die eine Reise nach Afrika planen - ich würde mich natürlich darüber freuen, wenn sich eine rege Community entwickeln würde.

Viele Grüße

Remo

5. Oktober 2007

Reisen in Madagaskar

Abgelegt unter: Madagaskar, Reise — Tags:, , , , — Remo Nemitz @ 16:53

Madagaskar ist einer der seltsamsten und bemerkenswertesten Staaten in Afrika. Eigentlich erscheint Madagaskar bei näherer Betrachtung nicht einmal besonders afrikanisch - mit gutem Grund. Vor etwa 165 Millionen Jahren trennte sich Afrikas größte Insel vom Kontinent und ist heute von Afrika durch den mehrere Hundert Kilometer breiten Canal de Mocambique getrennt. Mehr als genug Zeit für eine eigenständige Entwicklung der Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars.

Diese ungewöhnlichen Geschöpfe gehören heute zu Madagaskars größten Attraktionen: Nirgendwo sonst auf unserem Planeten kann man mehr als 70 verschiedene Arten von Lemuren oder so viele verschiedenen Chamäleons (inklusive dem weltweit größtem und kleinstem) begegnen.

Selbst die Einwohner Madagaskars haben nicht viel mit Afrikanern vom Kontinent gemeinsam - ihre Sprache zum Beispiel weist mehr südostasiatische Elemente auf als afrikanische. Die Landschaft ist ebenso abwechslungsreich: während trockene Savanne den größten Teil von Madagaskars Westen bedeckt, verläuft durch das Landeszentrum eine Bergkette, das Haute Paleaux, das im Süden von Wald bedeckt ist. Die Ostküste wird durch steile Berghänge und Regenwald geprägt.

Eine Reise in diesen abgelegenen Teil der Welt lohnt sich mit Sicherheit, begeisterte Reiseberichte von heimgekehrten Touristen sprechen für sich…

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