Trans-Afrika: Blog

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11. Juni 2008

Bild des Tages: Marokko

Abgelegt unter: Allgemein, Bilder, Marokko — Tags:, , , , , — Remo Nemitz @ 08:26

 


Marokko

4. Juni 2008

Bild des Tages: Wüste

Abgelegt unter: Allgemein, Bilder, Marokko — Tags:, , , — Remo Nemitz @ 19:53

 

Wüste
Wüste Sahara im Südosten von Marokko

Die Sahara ist die weltweit größte heiße Wüste. Mit mehr als 3,6 Millionen Quadratkilometer bedeckt sie den grössten Teil Nordafrikas, insgesamt ist sie fast so gross wie Europa oder die Vereinigten Staaten von Amerika. Die einzige größere Wüste auf der Welt ist die Antarktis , die man aufgrund der  sehr geringen Niederschläge als Wüstengebiet bezeichnen kann. Die Sahara erstreckt sich vom Roten Meer und Teilen der südöstlichen Mittelmeerküsten bis zum Atlantischen Ozean im Westen. Im Nordosten der Sahara liegt das Atlas-Gebirge. Im Süden wird die Sahara durch einen Gürtel von semi-arider tropischer Savanne, dem Sahel, begrenzt.

Einige der Dünen in der Sahara können Höhe von 180 Metern erreichen.

Die Sahara wird oft in folgende Regionen eingeteilt: westliche Sahara, Ahaggar-Berge, das Tibesti-Gebirge , das Air-Gebirge (eine Region gekennzeichnet durch Berge und Hochebenen), die Ténéré-Wüste und die libysche Wüste (die trockenste Region der Sahara). Der höchste Gipfel in der Sahara ist Emi Koussi (3415 Meter) im Tibesti-Gebirge im Norden des Tschad .
Der grösste Teil der Sahara besteht aus felsiger Hamada, Ergs (große Sanddünen wie oben abgebildet) bilden nur einen kleinen Teil.

Nach der islamischen Eroberung Nordafrikas (Mitte des siebten bis  frühes achtes Jahrhundert) gab es in der Region einen verstärkten Handel. Die Königreiche der Sahelzone, besonders das Ghana-Reich und das Mali-Reich wurden durch die Ausführ von Gold und Salz nach Nordafrika wohlhabend. Die Emirate entlang des Mittelmeers verkauften dem Süden Manufakturgüter und Pferde. Aus der Sahara selber wurde Salz exportiert. Die damalige Bedeutung des Salzes verwandelte die verstreuten Oasen in Handelszentren, im Laufe der Zeit kamen diese Orte dann unter die Kontrolle der Reiche am Rande der Wüste. Der Sklavenhandel entlang der Handelswege zwischen Norden und Süden war bedeutend. Es wird geschätzt, dass vom 10. bis zum 19. Jahrhundert jedes Jahr rund 6.000 bis 7.000 Sklaven nach Norden transportiert wurden.
Lange Zeit kontrollierten die Tuareg die zentrale Sahara und grosse Teile der Handelswege.

Dieser Saharahandel bestand mehrere Jahrhunderte, bis zur Entwicklung der Karavelle in Europa. Zuerst umsegelten die Portugiesen, später auch andere Westeuropäer die Sahara und kauften die Waren direkt in Westafrika. Die Sahara wurde schnell zu einem Randgebiet.

28. November 2007

Neues Afrika Reiseforum eröffnet

Abgelegt unter: Allgemein, Marokko, Namibia, Reise, Südafrika, in eigener Sache, Ägypten — Tags:, , , , , , , — Remo Nemitz @ 22:46

In eigener Sache: TransAfrika stellt Afrika Reiseforum online

Nachdem ich in der letzten Zeit zahlreiche positive Rückmeldungen zu meiner Seite TransAfrika bekam, habe ich mich entschlossen, für Afrika-Interessierte ein Reiseforum zur Verfügung zu stellen.

Im Afrika Forum ist es seit heute möglich, Informationen auszutauschen, Fragen zum Reisen in Afrika zu stellen und zu beantworten. Wie sich dieses Forum entwickeln wird, steht natürlich noch in den Sternen, aber wer weiß, vielleicht wird TransAfrika ja eines Tages zu einem Anlaufpunkt für alle, die eine Reise nach Afrika planen - ich würde mich natürlich darüber freuen, wenn sich eine rege Community entwickeln würde.

Viele Grüße

Remo

2. November 2007

Marokko beansprucht weiterhin Ceuta und Melilla

Abgelegt unter: Marokko, Politik — Tags:, , , , , — Remo Nemitz @ 17:37

Anlässlich des Besuches des spanischen Königs Juan Carlos in den beiden spanischen Enklaven Ceuta und Mellila Anfang kommender Woche machte Marokko erneut deutlich, dass es beide Städte beansprucht. Der marokkanische Ministerpräsident Abbas El Fassi meinte, dass Ceuta und Melilla “integrale Bestandteile des Staatsgebiets des Königreichs Marokko bilden”. Marokko protestiert gegen den Besuch des spanischen Königs, die Beziehungen zwischen Spanien und Marokko könnten belastet werden.

Ceuta (seit 1668 im spanischen Besitz) und Mellila (1497 von Spanien erobert) sind die einzigen spanischen Gebiete, die Juan Carlos seit seiner Thronbesteigung mit Blick auf die spanisch-marokkanischen Beziehungen bisher nie besuchte.

Quelle: Basler Zeitung 

25. Oktober 2007

Marokkaner diskutieren über westliche Fotografie

Abgelegt unter: Allgemein, Marokko — Tags:, , — Remo Nemitz @ 17:18

Ghashbouba ist ein ganz interessanter Blog aus Marokko, als Fotograf hat mich natürlich der Artikel über die marokkanische Sicht auf das Coverphoto von “African Visions - The Diary of an African Photographer” von Mirella Ricciardi interessiert. Fällt nicht sehr positiv aus…

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