Trans-Afrika: Blog

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15. Mai 2009

Freiheit für die Tiere Afrikas

Abgelegt unter: Allgemein — Tags:, , , , , , — Remo Nemitz @ 10:34

Freiheit für die Tiere Afrikas:
Wildtierverbot für Zirkusse in Deutschland

In Afrika leben Wildtiere wie Affen und Elefanten in ihrer natürlichen Umgebung. Wer in die Heimat der Tiere reist und sich auf eine Safari begibt, erlebt die Faszination dieser Tiere hautnah und merkt direkt, dass einstudierte Zirkusnummern nicht zu der atemberaubenden Natur dieser Tiere passen – Raubkatzen und andere Wildtiere gehören nicht dressiert in einen Zirkus: In vielen Ländern Europas besteht daher bereits Wildtierverbot im Zirkus. 2003 wurde auch in Deutschland in einer Erschließung das Wildtierverbot im Zirkus mehrheitlich schon im Bundesrat beschlossen. Bis heute hat jedoch noch kein Bundesminister das Gesetz realisiert. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. ruft daher nun gemeinsam mit über 30 Prominenten die amtierende Ministerin Ilse Aigner endgültig zum Handeln auf.
Noch bevor die Wahlen anstehen und es eventuell zu einem Regierungs- und erneuten Ministerwechsel kommt, bemüht sich PETA um die Verabschiedung des Gesetzes, damit zukünftig alle Wildtiere frei in Ihrer Heimat leben können.
Rockmusiker Udo Lindenberg, Handballer Stefan Kretzschmar, Autorin Charlotte Link, Moderatorin Petra Gerster und Nationaltorhüter Robert Enke sowie viele weitere Prominente sind mit uns einer Meinung. Engagieren auch Sie sich, und geben Sie Ihre Unterschrift ab für die Freiheit der Wildtiere unter „Zirkus“ auf www.peta.de.

Ein Verbot in Deutschland würde bedeuten, dass bestimmte Wildtierarten nicht neu angeschafft werden dürfen. Auf der angegebenen Homepage finden Sie weitere Informationen zur Kampagne und die vollständige Liste prominenter Unterstützer.

Zirkus Elefanten

14. Mai 2009

Autoverkauf in Kapstadt

Abgelegt unter: Allgemein, Südafrika, in eigener Sache — Tags:, , , , , , , — Remo Nemitz @ 16:30

 Mal in eigener Sache: Ein Freund verkauft einen Toyota Landcruiser, der in Kapstadt steht. Für jemanden, der länger im südlichen afrika unterwegs ist, sicher eine gute Idee!

Toyota Landcruiser 4WD Model BJ75 *Buschtaxi* ab 01.09.2009 in Kapstadt/Südafrika

Details: Bj. 1986, Farbe Rot, Motor: 3,4 L Diesel, Langstrecken Kilometerstand: ca. 320.000km (01.09.2009), Linkslenker, gepflegtes und gut gewartetes Fahrzeug, Vorbesitzer Deutsche und Schweizer, etwas Rost am Fahrwerk und am Aufbau (Kapstadt liegt am Meer!), die vorderen Türen haben unten Rostlöcher. Natürlich hat das Fahrzeug den einen oder anderen Kratzer und einige kleine Beulen. Fahrzeug ist mal aus Deutschland überland runter gekommen. Innen nur einfach ausgebaut mit einem Brett. Motor läuft sehr gut, kaum Ölverbrauch. Dieselverbrauch ab 12 Liter/100km (1 Liter ca. 0,55 Euro). Roadworthy (Tüv) Papier wird vor dem 01.09.2009 neu gemacht. Zulassung noch bezahlt bis 30.10.2009. Umschreibung problemlos.

Zubehör:

1. Extra hoher und starker Wagenheber Hi Lift (ca. 1000 Rand)
2. 2 Reserveräder + 2 zusätzliche Schläuche
3. 2 Reservekanister Diesel (20L) + 2 Reservekanister Plastik Wasser (10 +15 L)
4. Wassertank mit Schlauch (60 Liter) (ca. 700 Rand)
5. Dachgepäckträger (leicht, aus Alu) mit Leiter (sehr teuer!)
6. 2 Gasflaschenhalter
7. 2 Blattfedern als Reserve
8. 2 Kisten mit Ersatzteilen
9. Zusätzliches Lenkradschloss (ca. 300Rand)
10. Werkstatthandbücher org. Toyota (deutsch+englisch)
11. Starthilfekabel (neu)
12. Campingtisch einfach und einiges anderes Zeug
13. Anhängerkupplung ohne Elektrik

Verkaufspreis: 5.900 Euro (VB)

Kontakt: M. Kuhn unter     yuhmak (at) web.de

Kapstadt Auto

Cape Town car Landcruiser

Capetown Car Landcruiser

Afrika Foto Martin Münch

8. Mai 2009

Bestimmungsbuch: “Vögel in Afrika”

Abgelegt unter: Allgemein — Tags:, , , , , , — Remo Nemitz @ 11:56

Die meisten Bestimmungsbücher für afrikanische Vögel gibt es in englischer Sprache, meist sind diese auch die Standardwerke für die jeweilige Region. Laut dem Fauna Verlag gab es bisher keine ornithologischen Naturführer in deutsch.
Der Rainer Christian Ertel will mit “Vögel in Afrika” diese Lücke schliessen. Der Anspruch dieses Buches ist, Birdwatchern und Urlaubern in Afrika zu ermöglichen, die meisten in Afrika vorkommenden Brutvögel und Durchzügler im Feld zu bestimmen.

Ich habe mir das Buch angeschaut und möchte im Grunde dem Geleitwort von Einhard Bezzel zustimmen, der meint, dass mit dem Buch “eine Informationsquelle zur Vertiefung […] von Eindrücken angeboten” wird.

Insgesamt werden 1.300 von den gut 2.000 afrikanischen Vogelarten auf Fotografien abgebildet. Dass nicht alle gezeigt werden, liegt zum Teil daran, dass es nun mal zahlreiche Arten gibt, die sich nur durch minimal unterscheiden und viele Vögel so heimlich leben, dass Fotos nur schwer zu beschaffen sind. Und hier liegt meiner Meinung nach auch ein Manko des Buches “Vögel in Afrika”: ich habe einfach Schwierigkeiten, kleine graue Vögel mit einem einzigen Foto, das in einer bestimmten Situation mit speziellen Lichtverhältnissen aufgenommen wurde, zu bestimmen.

Da gefällt mir der englische Vogelführer “Birds of Africa” von Sinclair und Ryan wesentlich besser. Hier werden tatsächlich alle Vogelarten (allerdings nur im Afrika südlich der Sahara) abgebildet, in Form von Zeichnugen, wo eben Männchen, Weibchen, Jungvogel, Besonderheiten usw. dagestellt werden können. Ich nutze diese Buch seitdem es erstmals herausgeben wurde.
Die Maximalzahl der behandelten Arten beträgt in “Birds of Africa” pro Seite liegt bei acht, in “Vögel in Afrika” werden immer 10 Vogelarten vorgestellt. Das schränkt natürlich den beschreibenden Text ein, was eine Bestimmung auch nicht eben leichter macht.

In “Vögel in Afrika” habe ich für viele Arten zum ersten Mal den deutschen Namen gelesen, das war schon interessant, leider sind die deutschen Namen meiner Meinung nach nicht relevant, der Tenor wird nun mal einfach von der “fanatischen” ;-) englischsprachigen Birdingsszene bestimmt.

Was ich nicht verstanden habe, ist, dass bei kleinen Verbreitungsgebieten immer die gesamte Afrikakarte genutzt wird. Der Leser wird darauf hingewiesen, dass in diesen Fällen eine maßstabsgerechte Darstellung nicht möglich ist und das Vorkommensgebiet daher zu gross dargestellt wird. ???
Die Verbreitungsgebiete weden damit ungenau/falsch wiedergegebn. Einem ernsthaften Birder braucht man so etwas ehrlich gesagt nicht erzählen… Warum werden keine Kartenausschnitte verwendet? In “Birds of Africa” klappt das.
Für Zugvögel werden überhaupt keine Verbreitungskarten angezeigt, diese werden durch einen Afrika überfliegenden Vogel dargestellt…

Format und Gewicht von “Vögel in Afrika” sind durch diese Kompaktheit noch gut für die Jackentasche geeignet, “Birds of Africa” ist da wesentlich unhandlicher (die neue Ausgabe hat einen Schutzumschlag, dass es auch rauhere Umstände verkraftet, meine alte Ausgabe sieht leider langsam so aus, als wenn es ein paar mal überfahren und/oder vergraben wurde…).

Der Fauna Verlag meint, dass seine neue Publikation eine Empfehlung für jeden ernsthaften Birdwatcher, Fotograf und Safariteilnehmer sei. Dem kann ich leider nicht zustimmen. Der Führer bietet einfach zu wenig Informationen und Bestimmungshilfen, kleine Verbreitungsgebiete sind ungenau dargestellt. Mir kommt es ein wenig wie ein Spagat vor: eine gewisse Kompaktheit sollte erhalten werden, aber es sollten eben auch soviel Vögel wie möglich abgebildet werden. Wer wirklich ernsthaft in den Bush geht, um Vögel zu beobachten, kommt um die regionalen (meist englischen) Standardwerke nicht herum.

Nichtsdestotrotz finde ich “Vögel in Afrika” ganz schön, des Bucht zeigt sehr schön die überwältigende Artenvielfalt der afrikanischen Vögel. Das Buch hätte sich meiner Meinung nach eher darauf konzentrieren sollen, dann hätte man tatsächlich auch auf die Grössenbeschränkung verzichten können.

Details: VÖGEL IN AFRIKA, von Rainer Christian Ertel, 400 Seiten, über 1.330 Farbfotos,über 1.250 Verbreitungskarten, 750 gr, 21×15 cm - Fadenheftung, Flexeinband, Lesebändchen, ISBN 978-3-935980-18-0, Preis: 49,00 € (incl. MwSt. / incl. VAT).

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