Afrika Afrika, das Zirkusereignis vom Schweizer André Heller macht ja seit längerem seine Runde u.a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Ich habe mir vor einiger Zeit mal eine Vorstellung in der Berliner O2-Arena angeschaut, allerdings nur, weil meine Freundin und ich Freikarten von einem Radiosender bekommen hatte, die regulären Preise finde ich persönlich etwas happig.
Die Radiostation hat Super-Plätze organisiert, ein paar Meter von der eigentlichen Plattform, wo alle Darbietungen stattfanden. Man muss hier aber auch sagen, dass die O2-Arena ziemlich gross ist, und meiner Meinung nach die Plätze ganz oben viel zu weit vom Platz des Geschehens waren.
Die akrobatischen Stücke waren schön, aber wer mal im Cirque du Soleil, oder einem beliebigen chinesischen Zirkus war, wird nicht begeistert sein. Alles solide und symphatisch, aber nichts, was man nach den Pressestimmen erwarten würde.
Der afrikanische Bezug ist durch die Darsteller (die aus x Ländern Afrikas kommen) natürlich da, aber viele Stücke wirken wie eine beliebige Akrobatiknummer, zu der krampfhaft ein Afrikabezug gezimmert wurde, alles musste irgendwie Afrika sein…
Als Fazit: “Afrika Afrika” soll jetzt nicht schlechtgeredet werden, das ist schon ein schöner Zirkusnachmittag. Ich hatte nach dem ganzen Medienhype jedoch mehr erwartet. Insgesamt erscheinen mir die Tickets für “Afrika Afrika” überteuert.
Die Oase Farafra befindet sich in West-Ägypten, in der Libyschen Wüste etwa auf halbem Weg zwischen Dakhla und Bahariya.
Farafra hat schätzungsweise 5000 Einwohnern (2002), vor allem lokale Beduinen. Teile des Dorfes weisen immer noch die traditionelle Architektur auf: einfache, glatte, unverputzte Mauern in Erdarben. Die Einwohner bemühen sich auch, die lokale Kultur zu erhalten. In der Nähe von Farafra liegen die heißen Quellen von Bir Setta und der El-Mufid-See.
Die wichtigste geografische Sehenswürdigkeit von Farafra ist die Weiße Wüste (auch bekannt als Sahara el Beyda). Die Weiße Wüste in Ägypten befindet sich 45 km nördlich von Farafra. Die Landschaft hat hier eine weiße, cremige Farbe, beeindruckend sind vor allem die massiven Formationen aus Kreide, die sich als Ergebnis von Sandstürmen gebildet haben.
Farafra ist ein typischer Ausgangsort für Exkursionen in die Weisse Wüste.
Tip: Weisse Wüste Reise – eine Reise mit Kamelen in die Weisse Wüste.
Die Afar-Depression (auch als Danakil-Depression oder Afar-Dreieck bezeichnet) ist eine geologische Depression in der Nähe vom Horn von Afrika. Anteile an der Danakil haben Eritrea, die Afar-Region von Äthiopien, Dschibuti und Somalia. Afar ist bekannt als eine der Wiegen der Menschheit, hier wurden viele fossile Hominiden entdeckt. Aus der Fundstelle Gona stammen die weltweit ältesten steinernen Werkzeuge und in Hadar wurde Lucy, eine Vertreterin des Australopithecus afarensis entdeckt. Neben Fossilien von Hominiden wurden auch Versteinerungen von Elefantoiden, Krokodilen und Flusspferden ausgegraben.
Die Afar-Depression umfasst die Danakil-Wüste und den niedrigsten Punkt in Afrika, Lake Asal (-155 m). Dallol ist ebenfalls Teil der Depression und ganzjährig einer der heißesten Orte auf der Erde. Die Temperaturen variieren von ca. 25 ° C während der Regenzeit (September-März) und 48 ° C während der Trockenzeit (März-September). Nur der Awash-Fluss fließt in die Depression, wo er in einer Kette von Seen endet, die einen hohen Salzgehalt aufweisen.
Die Niederungen der Afar Depression sind geprägt von Hitze und Trockenheit. Für den grössten Teil des Jahres gibt es keinen Regen, die jährlichen Niederschläge liegen im Durchschnitt zwischen 100 bis 200 mm, in Richtung Küste abnehmend. Der Awash-Fluss fließt nach Nordosten durch das südliche Afar und ermöglicht Flora, Fauna und der grösstenteils nomadischen Bevölkerung auf einem schmalen Streifen die Existenz. Etwa 128 Kilometer vom Roten Meer entfernt endet der Awash in einer Kette von Salzseen, wo das Wasser sehr schnell verdunstet. Etwa 1200 km² der Afar-Depression wird durch Salz bedeckt, Salzabbau ist nach wie vor eine wichtige Einnahmequelle für viele Afar-Stämme.
Die Vegetation in der Afarsenke besteht v.a. aus Wüste und Buschland. Hier gedeihen nur dürreresistente Pflanzen wie kleine Bäume (z. B. Arten des Drachenbaums), Sträucher und Gräser. Zu den Tieren, die hier leben, gehören Pflanzenfresser wie Grevy’s Zebra, Soemmerings Gazelle, Oryx Beisa und die letzte lebensfähige Population des afrikanischen Wildesels (Equus africanus somalicus). Einheimische Vogelarten sind z.B. Strauß, die endemische Archer’s Lerche (Heteromirafra archeri), der Sekretär, Arabische und Koritrappe und Crested Francolin. In Äthiopien, im südlichen Teil der Ebene, liegt das 1973 gegründete Mille-Sardo Wildlife Reserve.
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