Trans-Afrika: Blog

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13. Juni 2008

Bild des Tages: Südafrika

Abgelegt unter: Allgemein, Bilder, Südafrika — Tags:, , , , , , — Remo Nemitz @ 10:23

Südafrika

Südafrika

12. Juni 2008

Bild des Tages: Leopard

Abgelegt unter: Allgemein, Bilder, Namibia — Tags:, , , , , — Remo Nemitz @ 17:21

Leopard
Leopard

Krombacher Regenwald

Abgelegt unter: Allgemein, Politik — Tags:, , , , , , — Remo Nemitz @ 13:32

Krombacher und der Regenwald oder Warum man wegen Krombacher den WWF nicht mehr unterstützen sollte

Biertrinken und damit etwas Gutes tun - grossartig. Krombacher hatte 2002 diese geniale Marketingidee. TV-Moderator Günter Jauch will dem mündigen Verbraucher seitdem (gefühlt wesentlich zu oft) weismachen, dass man mit dem Kauf von bestimmten Bierkisten den Regenwald (genauer den Dzanga Sangha Nationalpark, Zentralafrikanische Republik) retten kann.

Toll!

Krombacher scheut für den mündigen Verbraucher keine Kosten und Mühen, sogar Dirk Steffens, offenbar “Umweltjournalist und Moderator von Natursendungen” (Pressemitteilung Krombacher) wurde nach Zentralafrika eingeflogen um staunend auf Gorillas zu schauen (sieht aus wie Kulisse, ist aber wahrscheinlich nur schlecht gefilmt;-)) Ganz grosses Kino.

Aber es lohnt sich ja für den Regenwald: pro Kiste wird für einen Quadratmeter Regenwald gespendet. Laut WWF wurden in der Kampagne 2008 etwa 9,9 Mio Kästen verkauft, dies entspricht also 9,9 km². Mal zum Vergleich: Potsdam, mein schönes Heimatstädtchen (deren Vorzüge auch Günter Jauch zu schätzen weiss…) ist fast 19 mal grösser.

Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass dieser winzigkleine Teil Potsdams (sagen wir mal Babelsberg) mitten im zentralafrikanischen Regenwald verschwindet … hm, naja, mal abgesehen davon, dass ich immer mal wieder das Gefühl habe, Babelsberg gehört im Regenwald versenkt, richtig sehen würde man es nicht.

So trägt Krombacher also zur Rettung des Regenwaldes bei. Wo wir gerade bei Vergleichen sind: Laut Spiegel kaufte Pearl Jam (machen Musik) auf Madagaskar 3.600 km² Regenwald, dies entspricht etwa dem 363fachen der Krombacher-Kampagne. Geradezu surreal, dieses Verhältnis von Nutzen und PR, oder?

Das Riesen-PR-Gedudel von Krombacher und deren Posterboys macht uns dagegen eine Regenwaldrettung weis, wenn es um peanuts geht.

Gültig ist immer noch die Schlussfolgerung von Lars Trebing in seinem lesenswerten Artikel:

“Die ganze Aktion hilft dem Regenwald geradezu lächerlich wenig, während sie andererseits die neu erworbene Position der Krombacher Brauerei als größter Brauerei Deutschlands festigt – und das Ganze mit dem »guten Namen« WWF drauf und dem guten Gewissen für den Endverbraucher, der Natur vermeintlich sehr zu helfen. Dabei könnte er mit einer Spende von 11,50 Euro soviel Regenwald schützen wie mit über 150 Kästen Krombacher Bier und würde gleichzeitig die Gefahr vorzeitigen Leberversagens meiden.

Ich habe für mich zwei Konsequenzen aus diesem endlos aufgeblasenen Marketing-Gag gezogen:

  • Kein Krombacher Bier kaufen. Einziges Problem: Ich als »Wahlmünchner« wäre höchstwahrscheinlich sowieso nie in meinem Leben auf die aberwitzige Idee gekommen, nordrhein-westfälisches »Bier« zu trinken, also ist meine Kaufenthaltung wohl wirkungslos.
  • Keine Unterstützung für »gemeinnützige« Organisationen, die sich in derart ekelhafter Weise für Wirtschaftsunternehmen prostituieren. Glücklicherweise habe ich meine WWF-Mitgliedschaft bereits vor einiger Zeit wieder beendet; ich habe aber noch die Absicht, dem WWF ausdrücklich mitzuteilen, daß und warum ich nicht die Absicht habe, ihn jemals wieder zu unterstützen.

Stattdessen ist dem Regenwald bzw. dem weltweiten Ökosystem sehr viel mehr geholfen, wenn der eine oder andere vielleicht mal den Gegenwert eines Kastens oder auch nur einer Flasche Bier an eine Organisation spendet, die den Erhalt der Natur ernstnimmt und auf sinnvolle Art fördert, statt ihn nur groß auf ihre Fahnen zu schreiben. Meiner persönlichen Einschätzung nach kommen hier zum Beispiel der BUND und – wenn es speziell um den Regenwald geht – der »GEO«-Regenwaldverein in Frage.”

Prost!

11. Juni 2008

Bild des Tages: Marokko

Abgelegt unter: Allgemein, Bilder, Marokko — Tags:, , , , , — Remo Nemitz @ 08:26

 


Marokko

4. Juni 2008

Bild des Tages: Wüste

Abgelegt unter: Allgemein, Bilder, Marokko — Tags:, , , — Remo Nemitz @ 19:53

 

Wüste
Wüste Sahara im Südosten von Marokko

Die Sahara ist die weltweit größte heiße Wüste. Mit mehr als 3,6 Millionen Quadratkilometer bedeckt sie den grössten Teil Nordafrikas, insgesamt ist sie fast so gross wie Europa oder die Vereinigten Staaten von Amerika. Die einzige größere Wüste auf der Welt ist die Antarktis , die man aufgrund der  sehr geringen Niederschläge als Wüstengebiet bezeichnen kann. Die Sahara erstreckt sich vom Roten Meer und Teilen der südöstlichen Mittelmeerküsten bis zum Atlantischen Ozean im Westen. Im Nordosten der Sahara liegt das Atlas-Gebirge. Im Süden wird die Sahara durch einen Gürtel von semi-arider tropischer Savanne, dem Sahel, begrenzt.

Einige der Dünen in der Sahara können Höhe von 180 Metern erreichen.

Die Sahara wird oft in folgende Regionen eingeteilt: westliche Sahara, Ahaggar-Berge, das Tibesti-Gebirge , das Air-Gebirge (eine Region gekennzeichnet durch Berge und Hochebenen), die Ténéré-Wüste und die libysche Wüste (die trockenste Region der Sahara). Der höchste Gipfel in der Sahara ist Emi Koussi (3415 Meter) im Tibesti-Gebirge im Norden des Tschad .
Der grösste Teil der Sahara besteht aus felsiger Hamada, Ergs (große Sanddünen wie oben abgebildet) bilden nur einen kleinen Teil.

Nach der islamischen Eroberung Nordafrikas (Mitte des siebten bis  frühes achtes Jahrhundert) gab es in der Region einen verstärkten Handel. Die Königreiche der Sahelzone, besonders das Ghana-Reich und das Mali-Reich wurden durch die Ausführ von Gold und Salz nach Nordafrika wohlhabend. Die Emirate entlang des Mittelmeers verkauften dem Süden Manufakturgüter und Pferde. Aus der Sahara selber wurde Salz exportiert. Die damalige Bedeutung des Salzes verwandelte die verstreuten Oasen in Handelszentren, im Laufe der Zeit kamen diese Orte dann unter die Kontrolle der Reiche am Rande der Wüste. Der Sklavenhandel entlang der Handelswege zwischen Norden und Süden war bedeutend. Es wird geschätzt, dass vom 10. bis zum 19. Jahrhundert jedes Jahr rund 6.000 bis 7.000 Sklaven nach Norden transportiert wurden.
Lange Zeit kontrollierten die Tuareg die zentrale Sahara und grosse Teile der Handelswege.

Dieser Saharahandel bestand mehrere Jahrhunderte, bis zur Entwicklung der Karavelle in Europa. Zuerst umsegelten die Portugiesen, später auch andere Westeuropäer die Sahara und kauften die Waren direkt in Westafrika. Die Sahara wurde schnell zu einem Randgebiet.

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