“Operation Vorschlaghammer” im Krüger Nationalpark (Südafrika)
In einer gemeinsamen Aktion, der “Operation Vorschlaghammer” wollen Polizei und Parkverwaltung des Krüger Nationalparks hart gegen Raser und Personen, die ihr Fahrzeug verlassen, vorgehen. Die Parkregeln sollen mithilfe von Radarfallen, Straßenkontrollen und Alkoholtests nun rigoros durchgesetzt werden.
Der Krüger-Nationalpark ist einer der größten Touristenattraktionen in Südafrika, er wird pro Jahr von etwa einer Million Touristen besucht. Der Nationalpark ist das größte und bekannteste Wildschutzgebiet in Südafrika ist als wichtiger Lebensraum für viele Tiere ein Kernstück des grenzüberschreitenden Limpopo-Naturparks, der Schutzgebiete in Mosambik und Simbabwe einschließt.
Doch Besucher verhalten sich nicht immer entsprechend den Parkregeln. Die Höchstgeschwindigkeit liegt beispielsweise bei 60 km/h, diese wird jedoch oft von Touristen überschritten, die noch rechtzeitig vor 18.00 Uhr, wenn die Camps ihre Tore schließen, ankommen müssen. Wenn bei überhöhter Geschwindigkeit auf den Schotterpisten plötzlich Tiere auftauchen, wird es kritisch, immer wieder kommen Fahrzeuge von der Piste ab oder überschlagen sich. Bei einem Unfall am 29.11.2007 kamen 4 Österreicher und eine Deutsche ums Leben.
Ausserdem verlassen Urlauber immer wieder die Autos um beispielsweise Paviane zu füttern, zu fotografieren oder Abfall zu entsorgen ohne die Gefahr von Raubtieren zu beachten.