Trans-Afrika: Blog

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21. Dezember 2007

Neues Resort in Ägypten

Abgelegt unter: Ägypten — Tags:, , , , — Remo Nemitz @ 20:32

Der Spiegel berichtet heute über einen kompletten Neubau einer Touristenstadt in Ägypten am Roten Meer:

Port Ghalib - Es ist eine komplett neue Stadt, die derzeit an der ägyptischen Küste des Roten Meeres aus dem Wüstenboden gestampft wird. Port Ghalib heißt das Stückchen Land rund dreieinhalb Autostunden südlich von Hurghada. Und es verfügt bereits über den internationalen Flughafen Marsa Alam und einen Yachthafen. Insgesamt wird die kuweitische Firmengruppe Kharafi rund 1,2 Milliarden Dollar in Port Ghalib investieren. Bis 2014 sollen 23 Hotelanlagen an dem 18 Kilometer langen Küstenstreifen entstehen.

Lesen Sie mehr im Spiegel.

China repariert Kongo

Abgelegt unter: Politik — Tags:, , , , — Remo Nemitz @ 17:56

Am 17. September unterzeichneten China und die Demokratische Republik Kongo einen Vertrag zum Ausbau des Bergbaus und der Infrastruktur in der zentralafrikanischen DR Kongo.

Die Einzelheiten wurden lange Zeit geheimgehalten, der Vertrag liegt jetzt jedoch der taz vor:

Investitionen in Bergbau und Infrastruktur in Höhe des Bruttosozialprodukts des betroffenen Landes - wer so ein Geschäft macht, muss große Interessen verfolgen. Genau dies ist der Inhalt einer Vereinbarung zwischen China und der Demokratischen Republik Kongo, deren Einzelheiten jetzt bekannt werden. Es ist Chinas größtes Afrikageschäft und die kompletteste Auslieferung des Kongo an einen ausländischen Investitionspartner seit der Kolonialzeit. Seit Monaten rätselt alle Welt über den genauen Inhalt dieses Vertrages, der am 17. September in der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa unterzeichnet wurde und seither geheim gehalten wird. Nun liegt der Vertrag der taz vor.

Das “Memorandum Of Understanding” wurde zwischen Kongos Infrastrukturminister Pierre Lumbi für die kongolesische Regierung und dem Chef der chinesischen Railway Engineering Corporation (CREC), Li Changjin, in Vertretung einer chinesischen Firmengruppe unterzeichnet. Es sieht unmittelbar vor, dass China drei Milliarden Dollar in Kongos Bergbau investiert und China dafür Kongos Infrastruktur wieder aufbaut. Die drei genannten chinesischen Firmen haben bereits im August 2007 Einzelverträge mit Kongos Regierung darüber unterzeichnet; der neue Vertrag präzisiert, dass “die Finanzierung von Infrastrukturmaßnahmen im Rahmen dieses Abkommens über Minenkonzessionen gesichert wird, die dem Joint Venture von der Demokratischen Republik Kongo zur Verfügung gestellt werden”.

Lesen Sie mehr in der taz.

Bild des Tages

Abgelegt unter: Allgemein, Bilder — Tags:, , , , — Remo Nemitz @ 17:47

Insekt Schmetterling Senegal Afrika Westafrika

Vertrauensvolles Insekt in Senegal.

Geschäftsvorschlag aus Nigeria

Abgelegt unter: Allgemein, in eigener Sache — Tags:, , , — Remo Nemitz @ 17:44

Ich wusste garnicht, dass die Nigeria-Connection ihr Spam-Konzept noch verfolgt, aber jetzt wurde ich auserwählt, zu helfen, Geld aus Nigeria herauszuschaffen:-)

Gerade erreichte mich folgende mail:

GESCHAEFTSVORSCHLAG

Zuerst muß ich Ihre Zuversicht in dieser Verhandlung bitten, dies ist
auf Grund seiner lage als das Sein total VERTRAULICH und-GEHEIMNIS.
Aber ich weiß, daß eine Verhandlung dieses Ausmaßes irgendeinen
ängstlich und besorgt machen wird, aber ich versichere Sie, daß aller in
ordnung seien wird am Ende des Tages. Wir haben entschieden Sie durch
faxsendung wegen der Dringlichkeit dieser Verhandlung zu erreichen, als wir
davon zuverlässig ueberzeugt worden sind von seiner Schnelligkeit und
Vertraulichkeit. Lassen Sie mich zuerst Vorstellen. Ich bin Herr
Hillary Adam. ein rechnungspruefer bei der Union Bank Nigeria PLC, Lagos.
Ich kam zu ihrer kontakt in meiner privaten Suchen für eine
zuverlässige und anständige Person, um eine sehr vertrauliche Verhandlung zu
erledigen, die die Übertragung von einer riesigen Summe von Geld zu einem
fremden Konto, das maximale Zuversicht erfordert. DER VORSCHLAG: Ein
Ausländer, Verstorbene Ingenieur Manfred Becker, ein Öl Händler /
Unternehmer m!
it dem Bundes Regierung von Nigeria.

Er war bis seinen Tod vor drei Jahren in einem gräßlichen Flugzeug
absturz als Unternehmer bei der regierung taetig, Herr Becker war unsere
kunde hier bei der Union Bank PLC., Lagos, und hatte ein schließend
kontohaben von USD$18.5M (Achtzehn Million, Fünf Hundert Tausend, US
Dollar) welcher die Bank erwartet jetzt fraglos, durch seine Verwandten
behaupten zu werden oder Andererseit wird den ganze menge als
nichtzubehaupten deklarieren und wird zu einem Afrikanischen Vertrauen-Fond für
waffen und Munitionbesorgung bei einer der freiheitbewegung hier in
Afrika gespendet wird.Leidenschaftliche wertvolle Anstrengungen werden
durch die Union-Bank gemacht, um in Kontakt mit einen von der Becker
Familie oder Verwandten festzustellen aber hat bis jetzt zu keinem Erfoelg
gegeben. Es ist wegen der wahrgenommen Möglichkeit keiner Verwandte der
Becker zu finden, (er hatte keine bekannte Frau und Kinder) daß das
Management unter dem Einfluß dessen Sitzung Vorsitzender, General Kalu
Uke !
Kalu (Ausgeschieden) der eine Anordnung für den Fond als NICHT
ZUBEHAUPTEN deklariert werden sollte, und dann zum dem Vertrauen-Fond für
Waffen und Munitionbesorgung ausgeben, die den Kurs von Krieg in Afrika
infolgedessen gespendet werden. Um diese Negative-Entwicklung
abzuwenden, ich und einige meiner bewährten Kollegen in der Bank haben
abgeschlossen das geld nach ihrer zustimmung zu ueberweisen und suchen jetzt
Ihre Erlaubnis damit Sie sich als der Verwandter der Verstorbene Engr.
Manfred Becker deklarieren damit der Fond in der hoehe von USD$18.5M
würden infolgedessen überwiesen werden und würden in Ihr Bank-Konto als
der Nutznießer (Verwndter der Becker) gezahlt werden Alles beurkunden
und beweis Ihnen zu ermöglichen, diesen Fond zu behaupten werden wir zu
ihrer verfuegung stellen damit alles geklappt worden ist, und wir
versichern Sie ein 100% Risiko freie Verwicklung. Ihr Anteil wäre 30% von
der totalen Menge. 10% ist fürAufwendungen bei der ueberweissung
bearbeitun!
g beiseite gesetzt worden,während die restlichen 60% für mich !
und mein
e Kollegen für Anlage-Zwecke in Ihrem Land wäre Wenn dieser Vorschlag
bei Ihnen OK ist und Sie wünschen das Vertrauen auszunutzen, die wir
hoffen, auf Ihnen und Ihrer Gesellschaft zu verleihen, dann netterweise
senden Sie mir sofort über meinen E-mail addresse, Ihrem
vertraulichsten Telefon nummer, Fax-nummer und ihrer vertrautlichen E-mail
anschrift, damit ich zu Ihnen die relevanten Details dieser Verhandlung senden
kann.

Danke im voraus.

Mit besten Grüße,Hillary Adam.
UNION BANK PLC.
N.B.BITTE SENDEN SIE MIR Hillary Adam
ANTWORT ZU durch mein E-mail: mail2hills@yahoo.de
fÜR VERTRAULICHEN GRUND.
Schicken Sie keine POST ZU MEINEM BÜRO-E-MAIL.

If you understand english,please kindly reply with english.

Ein grässlicher Flugzeugabsturz, soso…

Naja, Mühe geben sie sich ja mit den Stories. Hier mal ein Link zu einer Konferenz der sogenannten 419-Betrüger (nach dem relevanten Paragraphen im nigerianischen Strafrecht): http://j-walk.com/other/conf/

Zuma kommt: Südafrika vor dem Untergang?

Abgelegt unter: Politik, Südafrika — Tags:, , , , — Remo Nemitz @ 15:34

Nach der Wahl von Zuma zum Parteichef des ANC in Südafrika malen verschiedene Teilzeit-Schwarzmaler und Vollzeit-Meckerer in einigen Afrika- und Südafrikaforen ja den Teufel bzw. den Untergang von Südafrika an die Wand.

Mir drängt sich der Eindruck auf, dass es bei einigen Forenschreibern garnicht um Südafrika an sich geht, sondern um die Marginalisierung der ehemaligen weissen Herrscherschicht der Apartheid. Der Tenor ist immer, dass damals (also in der Apartheid, das muss man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen…) alles besser war: heutzutage steigt die Kriminalität, Krankheiten breiten sich aus, Weisse werden rausgeekelt.  Zuma wird von diesen Kandidaten jetzt als Aufhänger genutzt, eine Simbabwisierung der Verhältnisse in Südafrika herbeizuphantasieren.

Eine angenehm unaufgeregte Analyse bietet dagegen die Welt vom 20.12.:

Südafrika ist uns Europäern ähnlicher, als viele glauben. Sein Wandel ähnelt jenem, den wir in Ostmitteleuropa nach dem Fall des Eisernen Vorhangs erlebten. Der Staatskommunismus brach zusammen, Marktwirtschaft und Demokratie bahnen sich seither ihren mühsamen Weg. Am Kap der Guten Hoffnung bedeutete dies die Ideologie der Apartheid, die den Zusammenbruch des Kalten Krieges nicht überlebte. Russland hatte seinen Gorbatschow, die Südafrikaner Nelson Mandela. Seither ist einige Zeit vergangen. Auf Gorbatschow folgte Jelzin, dann Putin. Mandela, zum Heiligen verklärt, überließ dem nüchternen Apparatschik Thabo Mbeki die Macht. Der verlor, besonders was seinen fahrlässigen Umgang mit der Geißel Aids als auch die moralische Dimension Simbabwes angeht, international stark an Ansehen. Im Innern warf man seinem wirtschaftsfreundlichen Flügel vor, die Interessen der Mehrheit der Schwarzen nicht genügend berücksichtigt zu haben. Wie eine historisch nachholende Wut hat sich nun Jacob Zuma nach vorne katapultiert. Natürlich ist hier viel linksromantisches wie auch rassistisches Ressentiment am Werk. Zuma klingt nach postkolonialem Rächer, wie man es aus anderen afrikanischen Ländern zur Genüge kennt.

Mehr in der Welt.

Namibia: Herero und Nama fordern deutsche Wiedergutmachung

Abgelegt unter: Allgemein, Namibia, Politik — Tags:, , , — Remo Nemitz @ 13:00

In Namibia haben Repräsentanten der Herero-und Nama-Völker gemeinsame Forderungen zur Entschädigung für ein Massaker durch kaiserlich-deutsche Truppen anfangs des 20. Jahrhunderts präsentiert.Das Positionspapier sieht den Kauf von Land, den Bau von Schulen und Gesundheitszentren, Strassen, Kulturzentren, Bildungseinrichtungen und deren Folgefinanzierung vor.

Mit dem neuen Anlauf und den Nama als Verbündeten habe der Herero-Häuptling Kuaima Riruako den Reparationsforderungen «weiteren Schwung» gegeben, schrieb die in der Hauptstadt Windhuk erscheinende «Allgemeine Zeitung» am Donnerstag.

Der Schiessbefehl des Generals Lothar von Trotha gegen die Herero (1904) und die Nama (1905) stelle «im Sinne des internationalen Rechts ein Völkermordverbrechen» dar, «für das wir eine gerechte Wiedergutmachung fordern», zitiert die Zeitung aus dem Dokument.

Nachdem das namibische Parlament einem Reparationsantrag des Herero-Häuptlings Riruako im Oktober 2006 Rückendeckung gegeben hatte, fordert dieser jetzt Gespräche. «Der Ball ist nun in der deutschen Hälfte», sagte Riruako den Angaben zufolge. Das Dokument solle an die Bundesregierung und das deutsche Parlament weitergeleitet werden.

Mehr in der Basler Zeitung 

Namibia-Ausstellung in Rathenow

Abgelegt unter: Allgemein, Namibia, Völker — Tags:, , , , , , , — Remo Nemitz @ 12:15

NamibiaAls Potsdamer möchte ich gerademal auf eine Ausstellung in der Region aufmerksam machen:

Deutsches Kapitel in Afrika Ausstellung / Kulturzentrum Rathenow beleuchtet Beziehung zu Namibia in einer sehenswerten Schau

Am 18. Januar beginnt in Rathenow, Brandenburg eine Länderschau über Namibia, die erstmals in der Region Berlin-Brandenburg zu sehen ist.
„Namibia und Deutschland – Aktuelle Aspekte einer besonderen Länderbeziehung“, ist die Schau überschrieben. Deutschlands Beziehungen zu Namibia sind ja nicht wirklich einfach.

Das Gebiet wurde 1884 ein deutsches Protektorat und blieb bis zum Ende des Ersten Weltkrieges eine deutsche Kolonie. Im Jahr 1920 übertrug der Völkerbund Südafrika das Mandat für die Südwestafrika, das hier ab 1948 seine Apartheid-Politik durchsetzte.

Im Jahr 1966 brachten Aufstände und Forderungen afrikanischer Führer die Vereinten Nationen dazu, die direkte Verantwortung über das Gebiet zu übernehmen. 1973 erkannten die Vereinten Nationen die South West Africa People’s Organisation (SWAPO) als offizielle Vertretung des namibischen Volkes an. Namibia blieb während dieser Zeit jedoch unter südafrikanischer Verwaltung. Nach nationalen Gewaltausbrüchen in Südwestafrika ernannte Südafrika 1985 eine Übergangsverwaltung in Namibia. Mit Ausnahme der Hafenstadt Walvis Bay, die bis 1994 unter südafrikanischer Kontrolle blieb, erhielt Namibia 1990 die volle Unabhängigkeit von Südafrika.

Die deutsche Kolonial-„Epoche“ spiegelt sich heute noch im Land Namibia – viele namibische Städte sehen „deutsch“ aus, die deutsche Sprache hat einen besonderen Status. Auch während der Apartheid-Herrschaft Südafrikas bis zur Unabhängigkeit Namibias hatte das Land eine besondere Stellung in der Öffentlichkeit Deutschlands.

Die Wanderausstellung der Deutsch-Namibischen Gesellschaft reflektiert die besonderen Verbindungen zwischen Namibia und Deutschland, die seit über einem Jahrhundert bestehen. Es werden Menschen, Landschaften und Kulturen des Landes gezeigt. Die Besucher der Schau, die erfolgreich in vielen Städten gezeigt wurde, haben Gelegenheit sich über die namibische Sicht zu unterschiedlichsten Themen zu informieren.

Ausstellungseröffnung ist am 17. Januar 2008 um 18:00 Uhr und wird im Kulturzentrum Rathenow, Märkischer Platz 3 in 14712 Rathenow gezeigt.

20. Dezember 2007

Die Queen in Uganda

Abgelegt unter: Allgemein, Politik — Tags:, , , , , — Remo Nemitz @ 12:03

Landkarte Uganda Ostafrika KarteVor einigen Tagen war Queen Victoria zu Gast in Uganda. Anlass war dasCommonwealth Head of Government Meeting in Kampala. Eine interessante Zusammenfassung der Umstände ihres Besuches und der politischen Situation in Uganda gibt Sophie Haarhaus in ihrem Tazblog aus Uganda.

8. Dezember 2007

Größte Kobra der Welt in Kenia entdeckt

Abgelegt unter: Allgemein, Kenia — Tags:, , , , — Remo Nemitz @ 17:38

Sie wird knapp drei Meter lang und hat in einem Biss genug Gift, um 15 bis 20 Menschen zu töten: Forscher haben in Kenia die weltweit größte Speikobra entdeckt und als bislang unbekannte Art eingetragen.

Dank der genaueren Klassifizierung könnten Bisse dieser Schlangenart künftig besser behandelt werden, teilte die Naturschutzorganisation Wildlife Direct am Freitag mit. Die neue Art wurde Naja ashei getauft, zu Ehren von James Ashe, dem Gründer einer Schlangenfarm in Watamu an der kenianischen Küste, der sich seit Jahren für die Erforschung der Kobraarten der Region eingesetzt hatte.

Mehr lesen sie hier: Frankfurter Neue Presse

Heuschreckenplage in Kenia

Abgelegt unter: Allgemein, Kenia — Tags:, , , , , , — Remo Nemitz @ 17:34

Wie kenianische Behörden in Nairobi am Freitag mitteilten, wird der trockene Nordosten von Kenia das erste Mal seit 45 Jahren von einer ernsthaften Heuschreckenplage heimgesucht . Im Jahr 2004 wurden große Teile der Ernte in Westafrika vernichtet woraufhin eine Hungersnot ausbrach. Laut Aussage des kenianischen Landwirtschaftsministerium wurden Flugstaffeln ausgesandt, um Pestizide aus der Luft zu versprühen. Der sandige Boden der betroffenen Region gilt jedoch als idealer Eier-Ablageplatz für die Heuschrecken. Die Heuschreckenschwärme kommen wahrscheinlich aus Jemen über Äthiopien und Somalia nach Kenia.

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