Bild des Tages: Ägypten

Ägypten
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Viele Touristen lieben die Baobab Bäume. Die skurrilen Riesen sind ein charakteristisches Merkmal des madagassischen Westens.
Baobabs werden auch als Affenbrotbäume bezeichnet. Die Gattung besteht aus acht Arten, die in Afrika, auf Madagaskar sowie im Nordwesten von Australien heimisch sind. Sechs Arten sind auf Madagaskar endemisch.
Der bekannteste Vertreter dieser Gattung ist der Afrikanische Affenbrotbaum oder Afrikanische Baobab, der zu den charakteristischsten Bäumen der afrikanischen Landschaften gehört.
Grund genug, auf dem Planet VaoVaoWeb eine kleine Serie mit Aufnahmen der majestätischen Baobab Bäume zu beginnen. Und die beginnt natürlich in der berühmten Baobab Allee bei Morondava.
Der SPIEGEL nimmt sich heute der Ausbeutung in Afrika an: “Die Trümmerfrauen in Ghana”
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,535216,00.html
Im Artikel geht es um ghanaische Arbeiterinnen, die für Baustellen Granitblöcke mit einfachsten Mitteln zerkleinern.
Ehrlich gesagt bin ich über diesen Artikel ziemlich verärgert. Im Artikel soll dem Leser weisgemacht werden, dass der aus dem südafrikanischen Township Soweto stammende Fotograf Siphiwe Sibeko so ein Elend noch nie gesehen hat “obwohl er in armen Ländern wie Mosambik, Simbabwe, dem Sudan und Malawi Reportagen machte” und für die UNICEF an einem Fotobuch mitarbeitete.
HALLO? Wenn ein Fotograf sowas sagt, kann ich nur vermuten, dass er nie die Augen aufgemacht hat (was ja wohl das Schlimmste ist, was man über einen Fotografen sagen kann). Solche und ähnliche menschenunwürdige Arbeitsbedingungen hab ich in Afrika oft genug angetroffen. Die muss man nicht mal suchen.
Aber gut, sowohl Schreiber als auch Fotograf sind eigentlich Sportjournalisten, die für den Afrikacup nach Ghana gekommen und durch Zufall auf ein Sozialdrama gestossen sind. Aber warum publiziert der SPIEGEL dieses Geschwurbel: “Die Männer erkannten, dass sich neben der Welt des Fußballs ein Thema des beeindruckenden Lebensmuts anbot - und der Geschmeidigkeit, der Zähigkeit und des Gleichmuts junger Afrikanerinnen.”?
Jaja, in Afrika sind alle immer froh, egal wie schlimm es kommt…. Ausserdem sind ihre Körper so geschmeidig…
Und ganz wichtig ist auch, das sowohl im Text und Bild noch ein Kind vorkommt. Merke: mit Kindern und Tieren kannst Du nicht verlieren…
Und was ist mit den Fotos?!? Gabs die nicht in besserer Qualität oder hat der SPIEGEL beim Komprimieren gemurkst? Die technische Qualität ist Mist und allgemein wirken die Bilder so zustandegekommen, wie im Text beschrieben: Im Vorbeigehen geknipst.
Ich lese den SPIEGEL ja noch gerne, aber die Boulevardisierung stört mich mehr und mehr. Es wird jetzt wohl spürbar, dass leitendes Personal früher mal bei BILD gearbeitet hat, viele Stories werden mir zu dünn und dumm.
Das französische Militär im Tschad sowie das deutsche Auswärtige Amt berichten von einer Rebellenarmee, die in die Hauptstadt, des Tschad, N’Djamena, eingetrungen ist. Frankreich und die USA bereiten ihre Staatsbürger im Tschad auf eine Ausreise vor.
“Seit Tagen marschieren sie in Richtung N’Djamena - heute sind die Rebellen nach Berichten des französischen Militärs in die tschadische Hauptstadt vorgedrungen. Ein Sprecher der französischen Armee erklärte, es sei in der Hauptstadt zu Zusammenstößen zwischen Rebellen und Regierungstruppen des Tschad gekommen. Etwa 1.000 bis 1.500 Aufständische hätten N’Djamena erreicht und zögen auf den Präsidentenpalast zu.
Zuvor hatte der Radiosender RFI berichtet, Augenzeugen hätten die Milizen im Osten und Süden der Stadt sowie am Parlamentssitz gesehen. Den Berichten zufolge waren Schüsse aus automatischen Waffen zu hören gewesen. Präsident Idriss Déby halte sich weiterhin in N’Djamena auf. “Die Rebellen sind am gewinnen”, schrieb eine ausländische Augenzeugin Berichten zufolge in einer einer E-Mail, die sie vom Gebäude einer westlichen Botschaft aus verschickte. Die Rebellen wollen nach eigener Aussage über eine Regierungsbeteiligung reden.”
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In Simbabwe hat ein Löwe drei Menschen getötet. Örtlichen Zeitungen berichteten am 15. Januar 08, dass sich das Unglück in bei Guruve im Norden Simbabwes ereignete. Die Überreste der drei Opfer sind im Unterschlupf des Löwen gefunden worden, der sich nur ca. 300 Meter vom Haus der Opfer entfernt befand.Das erste Opfer, ein 25-jähriger Mann, wurde vom Löwen angegriffen, als er am Abend sein Haus verliess. Danach griff die Raubkatze einen 73-jährigen Mann an, der von einer Reise heimkehrte. Ein Verwandter beobachtete den Angriff des Löwen und holte Hilfe. Als diese herbeikamen, griff der Löwe erneut an, und tötete einen 80-Jährigen und schleppte ihn in sein Versteck.
Erst Polizei und Angestellte des Nationalparks konnten das Tier erlegen.
Laut dem Magazin Spiegel wurden für Kenia 90 Prozent aller Buchungen im Tourismussektor aufgrund der Unruhen in den letzten Tagen storniert:
Der gewalttätige Konflikt in Kenia hat dramatische Auswirkungen auf die Tourismusbranche. Nur wenige Touristen reisen noch in das Land der Safaris und Traumstrände. Hotels müssen schließen, Tausende verlieren ihre Jobs.
“Der Tourismus ist tot”, sagte Tasneem Adamiji, Vorsitzende des Verbands kenianischer Reiseveranstalter zum britischen Sender BBC. “Die Küste ist abhängig von den Charterflügen mit Touristen”, in dieser Woche seien rund 85 Prozent der Sitze leer gewesen. Die blutigen Unruhen nach der umstrittenen Wahl am 27. Dezember sind für den Tourismus Kenias eine Katastrophe.
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Zwischen dem 22. Februar und 23. März 2003 wurden in der algerischen Sahara 6 Touristengruppen entführt (32 Personen, davon 16 Deutsche, 10 Österreicher, 4 Schweizer, ein Schwede und ein Niederländer).
17 der Geiseln wurden Mitte Mai vom algerischen Militär befreit, die restlichen Geiseln wurden am 18. August nach Verhandlungen freigelassen. Eine der deutschen Geiseln starb während der Geiselhaft.
Ingo Bleckmann, eine der damaligen Geiseln, gab im Echo ein Interview zu dieser Zeit in Gefangenschaft:
“Bereits über eine Woche ist die Reisegruppe von acht Österreichern in der algerischen Wüste unterwegs. Ein Sandsturm lässt die Geländewagen nur langsam vorwärts kommen. Es ist heiß, sehr heiß. Der feine Sand kriecht durch die geschlossenen Fenster, die Tücher vorm Gesicht helfen kaum. Es ist, als ob die Sandkörner bis in die Lunge kriechen würden, fast glaubt man, daran zu ersticken. Der Sand ist überall, kaum zwei Meter beträgt die Sicht. Plötzlich taucht aus dem undurchdringlichen Sandsturm ein Auto auf. Ein Wagen mit deutschem Kennzeichen, Sandbleche dran, vollkommen harmlos aussehend, wie alle Touristenautos in der Wüste. Die Spiegelung der Luft lässt die Windschutzscheiben reflektieren, niemand sieht, was sich dahinter verbirgt. „Sonst wären wir damals vielleicht nicht ausgestiegen“, meint Ingo Bleckmann heute. Damals, das war der 23. März 2003, der Tag als Ingo Bleckmann und seine Sahara-Freunde in die Gewalt von Geiselnehmern geraten. „Wir wollten die vermeintlichen Touristen fragen, ob der Sandsturm in der Richtung, aus der sie kommen, auch so arg wäre. Als wir alle versammelt um das Auto standen, sprangen die Türen auf. Die bärtigen, in zerlumpten Gewändern und mit Kalaschnikows bewaffneten Gestalten haben uns vor Schreck erstarren lassen,“ schildert Bleckmann die dramatische Situation der Entführung.”
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Der Spiegel berichtet heute über einen kompletten Neubau einer Touristenstadt in Ägypten am Roten Meer:
Port Ghalib - Es ist eine komplett neue Stadt, die derzeit an der ägyptischen Küste des Roten Meeres aus dem Wüstenboden gestampft wird. Port Ghalib heißt das Stückchen Land rund dreieinhalb Autostunden südlich von Hurghada. Und es verfügt bereits über den internationalen Flughafen Marsa Alam und einen Yachthafen. Insgesamt wird die kuweitische Firmengruppe Kharafi rund 1,2 Milliarden Dollar in Port Ghalib investieren. Bis 2014 sollen 23 Hotelanlagen an dem 18 Kilometer langen Küstenstreifen entstehen.
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Am 17. September unterzeichneten China und die Demokratische Republik Kongo einen Vertrag zum Ausbau des Bergbaus und der Infrastruktur in der zentralafrikanischen DR Kongo.
Die Einzelheiten wurden lange Zeit geheimgehalten, der Vertrag liegt jetzt jedoch der taz vor:
Investitionen in Bergbau und Infrastruktur in Höhe des Bruttosozialprodukts des betroffenen Landes - wer so ein Geschäft macht, muss große Interessen verfolgen. Genau dies ist der Inhalt einer Vereinbarung zwischen China und der Demokratischen Republik Kongo, deren Einzelheiten jetzt bekannt werden. Es ist Chinas größtes Afrikageschäft und die kompletteste Auslieferung des Kongo an einen ausländischen Investitionspartner seit der Kolonialzeit. Seit Monaten rätselt alle Welt über den genauen Inhalt dieses Vertrages, der am 17. September in der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa unterzeichnet wurde und seither geheim gehalten wird. Nun liegt der Vertrag der taz vor.
Das “Memorandum Of Understanding” wurde zwischen Kongos Infrastrukturminister Pierre Lumbi für die kongolesische Regierung und dem Chef der chinesischen Railway Engineering Corporation (CREC), Li Changjin, in Vertretung einer chinesischen Firmengruppe unterzeichnet. Es sieht unmittelbar vor, dass China drei Milliarden Dollar in Kongos Bergbau investiert und China dafür Kongos Infrastruktur wieder aufbaut. Die drei genannten chinesischen Firmen haben bereits im August 2007 Einzelverträge mit Kongos Regierung darüber unterzeichnet; der neue Vertrag präzisiert, dass “die Finanzierung von Infrastrukturmaßnahmen im Rahmen dieses Abkommens über Minenkonzessionen gesichert wird, die dem Joint Venture von der Demokratischen Republik Kongo zur Verfügung gestellt werden”.
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